Out of nowhere

There it happened again.

The contour of his throat rose in her line of sight. She reached over and touched the Adam’s apple with two fingers.

His hands moved in reflex. The movement was checked. He pressed them down next to his body. Ever so slightly, he raised his chin.

Lazy afternoon in the sun lying side by side on the covers, contracting in an instant. A pull of white desire between her clitoris and solar plexus. All things outside them faded to nothing, her consciousness poured into their halo.

She scrambled to sit on top of him, his hips between her thighs, and pulled his shirt up. She lay an ear on his heart, his curls caressing her face as she listened to its acceleration. Raising her head again, she looked into his open eyes. She made her nostrils flare as she inhaled.

He responded by moving his hands together, trapping them under his body. His head turned sideways, he raised his chin all the way and bared his throat to her.

It pulled her down, flooding her with tenderness and yearning to destroy. With closed incisors, she touched his Adam’s apple, touched once more in an impression of a bite, pulled away and snapped her teeth together. The sound made him flinch, and she felt the swift jerk of his body between her legs.

She took his face between her hands. Again they regarded each other. Her eyes opened up, showed the abyss, showed everything to him, her prey and accomplice.

Her teeth bared, she snarled. A dry, rasping noise.

They knew: anything could happen.

Copyright (C) Ranai Pahav 2010

Aus dem Nirgendwo auf Deutsch

Empty hand?

Aus dem Nirgendwo

Da passierte es wieder.

Vor ihren Augen zeichnete sich der Umriss seiner Kehle ab. Sie hob die Hand und berührte seinen Adamsapfel mit zwei Fingern.

Seine Hände bewegten sich im Reflex. Er hielt inne und presste die Hände neben seinem Körper herunter. Ganz leicht hob er sein Kinn.

Ein Nachmittag in der Sonne, faulenzend nebeneinander auf der Bettdecke liegend, zog sich in einem Moment zusammen. Weißes Begehren schoss von ihrer Klitoris zum Solarplexus. Alles um sie herum verblasste zu Nichts, ihr Bewusstsein in ihren Kreis gegossen.

Sie rappelte sich auf und setzte sich auf ihn, seine Hüften zwischen ihren Schenkeln, und zog sein Hemd hoch. Sie legte ein Ohr auf sein Herz, ließ seine Haare ihr Gesicht streicheln, während sie lauschte, wie es schneller schlug. Als sie ihren Kopf wieder hob, schaute sie in seine offenen Augen. Beim Einatmen ließ sie ihre Nasenflügel blähen.

Zur Antwort schob er die Hände hinter dem Rücken zusammen, so dass sie unter seinem Körper gefangen lagen. Den Kopf zur Seite gedreht und das Kinn hebend, bot er ihr seine Kehle dar.

Es zog sie herunter und überflutete sie mit Zärtlichkeit und Zerstörungstrieb. Mit geschlossenen Schneidezähnen berührte sie seinen Adamsapfel, berührte wieder mit einem angedeuteten Biss, und schnappte dann über ihm die Zähne zusammen. Das Geräusch ließ ihn zusammenfahren. Sie spürte das schnelle Zucken seines Körpers zwischen ihren Beinen.

Sie nahm sein Gesicht zwischen die Hände. Wieder sahen sie einander an. Ihre Augen öffneten sich, zeigten den Abgrund, zeigten alles ihm, Beute und Komplize zugleich.

Mit gefletschten Zähnen fauchte sie. Ein trockenes, krächzendes Geräusch.

Sie wussten: alles konnte geschehen.

Copyright (C) Ranai Pahav 2010

Out of nowhere in English

Leere Hand?